Die Verbrennung von Abfall im Müllheizkraftwerk wird im Kreislaufwirtschaftsgesetz als „thermische Verwertung“ bezeichnet, da die Abwärme zur Stromerzeugung und in Würzburg zudem zur Fernwärmegewinnung genutzt wird. Bei der Müllverbrennung entstehen aber auch unerwünschte Nebenprodukte, wie giftige Filterstäube und schwermetallbelastete Schlacke. Aus diesem Grund muss die Menge des zu verbrennenden Mülls so gering wie möglich gehalten werden. Ein Lösungsansatz wäre die Schaffung von monetären Anreizen zur Einsparung von Restmüll, sowie Erleichterungen zur Trennung von Wertstoffen. Hier wären z.B. das Restmüllwiegesystem, wie auch die Dezentralisierung von Sammelstellen zu diskutieren.
Zahle nur den Müll, den du produzierst! Der Müll wird gewogen und /oder nur so oft abgeholt wie du willst. Vorreiter sind die Landkreise Aschaffenburg und Kitzingen, sowie die Stadt Chemnitz.
Im Jahr 2021 produzierte im Schnitt jeder Würzburger Einwohner 132 kg Restmüll.
In Aschaffenburg die Hälfte: 66,3 kg.
Nicht nur Verpackungen, sondern auch andere Wertstoffe, wie Nichtverpackungskunststoffe oder Metalle können gesammelt werden
nicht nur Glas, sondern auch andere Wertstoffe, wie z.B. Elektroschrott werden dezentral gesammelt und müssen nicht mit dem Auto zum Wertstoffhof gebracht werden.